Stille Ecken und Routen abseits der Hauptwege
Reiseführer preisen die Galerien an der Hauptstraße als authentische Künstlerateliers an, doch die Realität ist ein stark kommerzialisierter Streifen, der ausschließlich auf Tagestouristen im Sommer ausgerichtet ist. Um die wirklich ruhigen Ecken von Grožnjan zu finden, verlassen Sie den zentralen Platz und gehen Sie zum Stadtrand.
- Weg an der Nordmauer
- Ein 150 Meter langer Kiesweg direkt hinter der Pfarrkirche. Er bietet klare, freie Blicke auf das Tal des Flusses Mirna und wird von Touristen kaum begangen.
- Parenzana-Tunnel Freski
- Etwa 1,5 Kilometer südlich des Stadtzentrums auf der alten Bahntrasse gelegen. Es handelt sich um einen dunklen, 210 Meter langen unbefestigten Tunnel. Nehmen Sie eine Taschenlampe mit, denn der Boden ist felsig und uneben.
- Kapelle der Heiligen Kosmas und Damian
- Eine Ruine aus Naturstein aus dem 16. Jahrhundert, 800 Meter den östlichen Hang hinunter vom Stadttor entfernt. Der Pfad ist oft zugewachsen, und man sollte festes geschlossenes Schuhwerk tragen.
- OPG Vivoda
- Ein Olivenölerzeuger aus einer ortsansässigen Familie, 2 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. Eine Standardverkostung kostet €15 und konzentriert sich auf die herbe istrische Olivensorte Bjelica, fernab der überfüllten Weinbars innerhalb der Mauern.
- Das Untere Tor (Vrata sv. Florijana)
- Der steile steinerne Nebeneingang an der Südseite der Stadt. Wer hier hineingeht, umgeht die Haltestelle der Reisebusse vollständig.


