Das Urteil über Korčula
- Die Atmosphäre
- Die Stadt Korčula bietet eine ummauerte, mittelalterliche Kulisse ähnlich wie Dubrovnik, nur in kleinerem Maßstab. Die engen, autofreien Gassen sind effizient in einem Fischgrätenmuster angelegt, um Winterwinde abzuhalten und Sommerbrisen zirkulieren zu lassen.
- Die Kosten
- Die Preise im Sommerhoch sind hoch. Im Juli und August muss man in der Altstadt mit etwa €15 für einen einfachen Cocktail rechnen, und normale Doppelzimmer in Hotels kosten regelmäßig über €150 pro Nacht.
- Die Logistik
- Schnelle Personenfähren (Katamarane) von Split brauchen 2,5 Stunden, während die Fahrt von Dubrovnik etwa 2 Stunden dauert. Einfache Personentickets kosten derzeit je nach Anbieter und Reisemonat zwischen €13 und €40.
- Das Auto-Problem
- Wer ein Fahrzeug mitnehmen möchte, muss über die Halbinsel Pelješac nach Orebić fahren, um von dort die 15-minütige Autofähre zu nutzen. Mit einem Mietwagen im Hochsommer auf die Insel zu fahren, klingt so lange gut, bis man es ausprobiert. Die Wartezeiten an der Fähre sind brutal, und das Parken in der Nähe der Altstadt ist stark eingeschränkt.
- Die Highlights
- Die Insel zeichnet sich durch ihre lokale Weinproduktion aus. Das östliche Dorf Lumbarda ist das Hauptanbaugebiet weltweit für Grk, einen streng regulierten, trockenen Weißwein.